Brückenbau







Talbrücke Münchingen, Westumgehung

Projektdaten

  • Ingenieur- und Brückenbau
  • Brückenbau
  • Rohbau

Adresse:
L1141
70825 Münchingen

Auftraggeber:
Straßenbauamt
74354 Besigheim

Architekt:
RP Stuttgart; Leobhardt, Andrä und Partner
 Stuttgart

Baubeginn:
04.2001

Fertigstellung:
05.2005


Projektbeschreibung

Für die 3,7 km lange Westumgehung Münchingen wurden 3 Brücken gebaut. Darunter die 300 m lange Talbrücke, die den Räuschelbach und die Bahntrasse der WEG überspannt. Wegen des hohen Freizeitwertes des Tals hat sich das Regierungspräsidium für die schlanke Konstruktion einer Stahlverbund-Brücke mit einem Stahlfachwerk und Randfeldern aus massivem Stahlbeton entschieden. Die 8 Pfeiler und 1 Brückenwiderlager wurden auf bis zu 20 m langen Pfählen gegründet. Nur das östlich gelegene Widerlager wurde flach gegründet. Die längste Spannweite der Fachwerkfelder beträgt 44 m, der höchste Punkt liegt 12 m über dem Gelände. Für den Stahlbau wurde die Fa. Krupp Stahlbau Hannover als ARGE Partner bei Angebot und Ausführung beteiligt.


Aufgabenstellung

Fugenlose Konstruktion. Bis auf die Lager bei den Widerlagern wirken Gründung, Unterbauten und Überbau als integrales System. Die sonst üblichen Lager auf den Pfeilern wurden durch Betongelenke aus B55, bei denen der Beton bis auf eine Breite von 12 cm eingeschnürt wurde, ersetzt. Das statische System erforderte den Betoneinbau im 200 m langen Stahlverbundbereich aus einem Guss.

Für die Kappen wurde ein Schalwagen der Fa. Doka von der Arbeitsvorbereitung der Firma Karl Köhler GmbH den Anforderungen angepasst.